Allgemeine Geschäftsbedingungen der Unternehmerwerkstatt GmbH, Franz-Schubert-Straße 5, 73525 Schwäbisch Gmünd
1. Allgemeines
1.1 Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen („AGB“) gelten für sämtliche Verträge zwischen der Unternehmerwerkstatt GmbH, Franz-Schubert-Straße 5, 73525 Schwäbisch Gmünd (nachfolgend „Anbieterin“) und ihren Kunden über Beratungs-, Coaching-, Trainings-, Seminar-, Workshop- sowie digitale Informations- und Begleitangebote.
1.2 Diese AGB gelten ausschließlich gegenüber Unternehmern im Sinne des § 14 BGB, juristischen Personen des öffentlichen Rechts und öffentlich-rechtlichen Sondervermögen. Mit Vertragsschluss bestätigt der Kunde, dass er in Ausübung seiner gewerblichen oder selbständigen beruflichen Tätigkeit handelt.
1.3 Diese AGB gelten auch für künftige Geschäftsbeziehungen mit demselben Kunden, ohne dass auf sie erneut hingewiesen werden muss.
1.4 Entgegenstehende, abweichende oder ergänzende Allgemeine Geschäftsbedingungen des Kunden werden nur dann Vertragsbestandteil, wenn die Anbieterin ihrer Geltung ausdrücklich in Textform zugestimmt hat.
1.5 Individuelle Vereinbarungen zwischen den Parteien haben Vorrang vor diesen AGB. Für den Inhalt solcher Vereinbarungen ist vorbehaltlich des Gegenbeweises eine Bestätigung in Textform maßgeblich.
1.6 Rechtserhebliche Erklärungen und Anzeigen des Kunden im Zusammenhang mit dem Vertrag sind mindestens in Textform abzugeben, soweit nicht zwingende gesetzliche Vorschriften eine strengere Form verlangen.
2. Leistungen der Anbieterin
2.1 Die Anbieterin erbringt insbesondere Dienstleistungen in den Bereichen Unternehmensberatung, 1:1-Beratung, Telefonberatung, Coaching, Live-Calls, Workshops, Mitgliederbereiche sowie digitale Kurs- und Informationsangebote.
2.2 Die konkrete Art, der Umfang, die Dauer und die Vergütung der Leistungen ergeben sich aus dem jeweiligen Angebot, der Auftragsbestätigung, der Leistungsbeschreibung, dem Online-Shop-Angebot oder einer gesonderten Vereinbarung zwischen den Parteien.
2.3 Die Leistungen können insbesondere in folgenden Formaten erbracht werden:
a) 1:1-Beratungen oder Coachings per Telefon, Videokonferenz oder in sonstiger vereinbarter Form,
b) Gruppen- oder Live-Calls,
c) digitale Kursinhalte in Form von Videos, Audios, Texten, Vorlagen, Arbeitsmaterialien oder sonstigen digitalen Inhalten,
d) Zugang zu einem passwortgeschützten Mitgliederbereich,
e) sonstige digitale oder persönliche Beratungs- und Unterstützungsleistungen.
2.4 Soweit nicht ausdrücklich etwas anderes vereinbart ist, schuldet die Anbieterin eine Dienstleistung, nicht die Herbeiführung eines bestimmten wirtschaftlichen, persönlichen oder sonstigen Erfolgs.
2.5 Aussagen in Präsentationen, Werbematerialien, auf Webseiten, im Online-Shop, in E-Mails oder in sonstigen Informationen stellen keine Garantie und keine Beschaffenheitsvereinbarung dar, sofern sie nicht ausdrücklich als solche bezeichnet werden.
2.6 Soweit digitale Kursinhalte oder Mitgliederbereiche bereitgestellt werden, dienen diese – sofern nicht ausdrücklich anders vereinbart – der Wissensvermittlung und Begleitung. Eine individuelle Überwachung eines Lernerfolgs, eine Prüfung oder ein bestimmter Ausbildungserfolg werden nicht geschuldet.
2.7 Die Anbieterin ist berechtigt, sich zur Leistungserbringung qualifizierter Dritter oder Erfüllungsgehilfen zu bedienen.
2.8 Soweit Leistungen über Online-Plattformen, Videokonferenzsysteme, Telefon oder sonstige technische Systeme erbracht werden, kann die Anbieterin diese aus sachlichem Grund durch gleichwertige Systeme oder Kommunikationswege ersetzen.
2.9 Sofern nicht ausdrücklich schriftlich vereinbart, sind steuerliche, rechtliche, medizinische, psychotherapeutische oder heilkundliche Beratungen nicht Gegenstand des Vertrags.
3. Vertragsschluss
3.1 Die Darstellungen der Anbieterin auf Webseiten, in Broschüren, Präsentationen, im Online-Shop oder in sonstigen Werbe- und Informationsmaterialien stellen kein verbindliches Angebot dar, sondern eine Aufforderung an den Kunden, seinerseits ein Angebot zum Abschluss eines Vertrags abzugeben.
3.2 Ein Vertrag kann insbesondere wie folgt zustande kommen:
a) durch Auftragsbestätigung der Anbieterin in Textform,
b) durch Aufnahme der Leistungserbringung durch die Anbieterin,
c) durch eine in Textform dokumentierte Einigung der Parteien im Rahmen elektronischer Kommunikation oder Videokonferenz, oder
d) durch Bestellung des Kunden über den von der Anbieterin betriebenen Online-Shop nach Maßgabe der nachstehenden Regelungen.
3.3 Bei Bestellungen über den Online-Shop gibt der Kunde mit Abschluss des elektronischen Bestellvorgangs durch Anklicken der hierfür vorgesehenen Schaltfläche ein verbindliches Angebot zum Vertragsschluss ab.
3.4 Der Vertrag über eine im Online-Shop bestellte Leistung kommt zustande,
a) wenn die Anbieterin die Bestellung des Kunden durch Auftragsbestätigung in Textform annimmt,
b) wenn die Anbieterin dem Kunden den Zugang zu der bestellten digitalen Leistung freischaltet oder die Leistung bereitstellt, oder
c) wenn die Anbieterin mit der Ausführung der bestellten Leistung beginnt.
3.5 Eine automatisierte Bestätigung über den Eingang der Bestellung stellt noch keine Annahme des Vertragsangebots dar, es sei denn, in der Bestätigung wird ausdrücklich erklärt, dass der Vertrag zustande gekommen ist.
3.6 Sofern im Online-Shop ausdrücklich angegeben ist, dass der Vertrag bereits mit Abschluss des Bestellvorgangs zustande kommt, kommt der Vertrag abweichend von Ziffer 3.4 unmittelbar mit Abschluss des elektronischen Bestellvorgangs zustande.
3.7 Soweit der Kunde ein Angebot außerhalb des Online-Shops abgibt, ist er hieran für 14 Kalendertage ab Zugang bei der Anbieterin gebunden, sofern im Angebot nichts anderes bestimmt ist.
3.8 Der Vertragstext und diese AGB werden dem Kunden im Rahmen der technischen und gesetzlichen Möglichkeiten im Bestellprozess zugänglich gemacht. Der Kunde ist selbst dafür verantwortlich, die Vertragsunterlagen für seine Unterlagen zu speichern.
4. Mitwirkungspflichten des Kunden
4.1 Der Kunde wird der Anbieterin alle für die Leistungserbringung erforderlichen Informationen, Unterlagen, Inhalte und Zugänge rechtzeitig, vollständig und richtig zur Verfügung stellen.
4.2 Der Kunde benennt, soweit erforderlich, fachlich geeignete Ansprechpartner und stellt sicher, dass Entscheidungen und Abstimmungen innerhalb angemessener Zeit erfolgen können.
4.3 Bei Online-Leistungen obliegt es dem Kunden, die technischen Voraussetzungen für die Teilnahme sicherzustellen, insbesondere eine funktionsfähige Internetverbindung, geeignete Endgeräte, eine übliche aktuelle Softwareumgebung sowie einen störungsfreien Zugang zu den verwendeten Plattformen.
4.4 Der Kunde ist verpflichtet, Zugangsdaten vertraulich zu behandeln und vor dem Zugriff unbefugter Dritter zu schützen.
4.5 Verzögerungen oder Mehraufwände, die dadurch entstehen, dass der Kunde Mitwirkungspflichten nicht, nicht rechtzeitig oder nicht ordnungsgemäß erfüllt, gehen nicht zu Lasten der Anbieterin. Vereinbarte Leistungsfristen verlängern sich in angemessenem Umfang.
5. Vergütung und Zahlungsbedingungen
5.1 Sämtliche Preise verstehen sich netto zuzüglich gesetzlicher Umsatzsteuer, soweit diese anfällt oder dies im Angebot, insbesondere auf Internetseiten, nicht anders ausgewiesen wird.
5.2 Sofern nicht abweichend vereinbart, sind Rechnungen innerhalb von 14 Kalendertagen ab Rechnungsdatum ohne Abzug zur Zahlung fällig.
5.3 Die Anbieterin ist berechtigt, angemessene Vorschüsse oder Vorauszahlungen zu verlangen, wenn dies vereinbart ist oder sachlich gerechtfertigt erscheint, insbesondere bei Neukunden, umfangreichen Projekten oder begründeten Zweifeln an der Zahlungsfähigkeit des Kunden.
5.4 Befindet sich der Kunde mit einer Zahlung in Verzug, gelten die gesetzlichen Verzugsfolgen.
5.5 Gerät der Kunde mit fälligen Zahlungen nicht nur unerheblich in Verzug, ist die Anbieterin berechtigt, weitere Leistungen bis zur vollständigen Zahlung der rückständigen Beträge zurückzuhalten, sofern dem Kunden zuvor eine angemessene Frist zur Zahlung gesetzt wurde.
5.6 Eine Aufrechnung ist nur mit unbestrittenen, rechtskräftig festgestellten oder entscheidungsreifen Forderungen zulässig. Gleiches gilt für die Ausübung eines Zurückbehaltungsrechts, soweit der Gegenanspruch nicht auf demselben Vertragsverhältnis beruht.
5.7 Einwendungen gegen Rechnungen sind der Anbieterin unverzüglich mitzuteilen. Gesetzliche Einwendungen und Rechte des Kunden bleiben unberührt.
5.8 Wurde eine Ratenzahlung vereinbart und gerät der Kunde mit mindestens zwei aufeinanderfolgenden Raten oder mit einem nicht unerheblichen Teil der Vergütung in Verzug, kann die Anbieterin nach angemessener Fristsetzung die gesamte Restvergütung fällig stellen, soweit dies unter Berücksichtigung der beiderseitigen Interessen angemessen ist.
6. Leistungserbringung, Termine, Absagen und Verschiebungen
6.1 Vereinbarte Termine für 1:1-Beratung, Telefonberatung, Coaching-Sessions oder sonstige Einzeltermine sind verbindlich.
6.2 Der Kunde kann vereinbarte Einzeltermine bis 48 Stunden vor dem Termin in Textform kostenfrei verschieben, sofern keine abweichende Regelung vereinbart wurde.
6.3 Bei späterer Absage oder Nichterscheinen gilt ein vereinbarter Einzeltermin grundsätzlich als durchgeführt, es sei denn,
a) der Kunde weist nach, dass der Anbieterin kein oder ein wesentlich geringerer Aufwand oder Schaden entstanden ist, oder
b) die Anbieterin kann den Termin anderweitig vergeben.
6.4 Gruppen- und Live-Calls dürfen von der Anbieterin aus sachlichem Grund, insbesondere bei Erkrankung, höherer Gewalt, technischer Störung oder aus organisatorischen Gründen, zeitlich verschoben, digital in anderer Form durchgeführt oder durch einen gleichwertigen Ersatztermin ersetzt werden.
6.5 Ein Anspruch auf Nachholung versäumter Gruppen- oder Live-Calls besteht nur, wenn dies ausdrücklich vereinbart wurde.
6.6 Soweit Aufzeichnungen von Live-Calls oder sonstige digitale Inhalte zusätzlich bereitgestellt werden, erfolgt dies nur im vertraglich vereinbarten Umfang. Ein Anspruch auf dauerhafte Verfügbarkeit einzelner Aufzeichnungen besteht nur, wenn dies ausdrücklich vereinbart wurde.
6.7 Soweit Leistungsfristen vereinbart sind, beginnen diese nicht, bevor der Kunde seine erforderlichen Mitwirkungshandlungen vollständig erbracht hat.
6.8 Die Anbieterin gerät nur dann in Verzug, wenn eine vereinbarte Leistung trotz Fälligkeit und nach Ablauf einer vom Kunden gesetzten angemessenen Nachfrist nicht erbracht wird und der Kunde seine eigenen Mitwirkungspflichten vollständig erfüllt hat.
7. Vertragslaufzeit und Kündigung
7.1 Die Laufzeit des Vertrags sowie die Dauer des Zugangs zu digitalen Inhalten, Mitgliederbereichen und sonstigen Online-Leistungen sind auf 2 Jahre beschränkt sofern aus dem jeweiligen Angebot, der Auftragsbestätigung, der Leistungsbeschreibung oder dem Online-Shop-Angebot nichts anderes vereinbart wurde.
7.2 Befristete Verträge oder zeitlich befristete Zugänge enden automatisch mit Ablauf der vereinbarten Laufzeit oder Zugangsdauer, ohne dass es einer Kündigung bedarf.
7.3 Sofern eine wiederkehrende Mitgliedschaft oder laufende Betreuungsleistung vereinbart wurde, ergeben sich Laufzeit, Verlängerung und Kündigungsfrist aus dem jeweiligen Angebot oder der Leistungsbeschreibung.
7.4 Eine ordentliche Kündigung während einer fest vereinbarten Mindestlaufzeit ist, soweit gesetzlich zulässig, ausgeschlossen, sofern nicht ausdrücklich etwas anderes vereinbart wurde.
7.5 Das Recht beider Parteien zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt.
7.6 Stellt die Anbieterin den Geschäftsbetrieb ein, gibt es über die Dauer die Liquidation kein Recht auf weiteren Zugriff auf die Inhalte.
7.7 Soweit gesetzliche Kündigungsrechte bestehen, von denen in AGB nicht wirksam abgewichen werden kann, bleiben diese unberührt.
8. Nutzungsrechte an Inhalten, Mitgliederbereichen und Zugängen
8.1 Sämtliche von der Anbieterin zur Verfügung gestellten Unterlagen, Konzepte, Präsentationen, Texte, Videos, Audios, Live-Call-Inhalte, Aufzeichnungen, Arbeitsblätter, Vorlagen, Dokumentationen, Kursinhalte und sonstigen Materialien sind urheberrechtlich geschützt.
8.2 Der Kunde erhält, soweit nicht anders vereinbart, ein einfaches, nicht übertragbares, nicht unterlizenzierbares Nutzungsrecht an den im Rahmen des Vertrags bereitgestellten Inhalten ausschließlich für eigene betriebliche Zwecke und nur im Umfang des Vertragszwecks.
8.3 Das Nutzungsrecht ist auf die vertraglich vereinbarte Laufzeit beziehungsweise Zugangsdauer beschränkt.
8.4 Nicht gestattet sind insbesondere:
a) die Weitergabe von Zugangsdaten an Dritte,
b) die gemeinsame Nutzung eines Einzelzugangs durch mehrere Personen,
c) die Vervielfältigung, Verbreitung oder öffentliche Zugänglichmachung von Inhalten außerhalb des Vertragszwecks,
d) die Aufzeichnung, Speicherung oder Weitergabe von Live-Calls, 1:1-Sessions oder Telefonberatungen ohne vorherige ausdrückliche Zustimmung der Anbieterin,
e) die Nutzung der Inhalte zu eigenen Schulungs-, Coaching- oder Beratungszwecken gegenüber Dritten ohne gesonderte Vereinbarung.
8.5 Zugangsdaten zu geschützten Online-Bereichen sind vom Kunden geheim zu halten und nur durch die vertraglich berechtigten Personen zu verwenden.
8.6 Bei erheblichen oder wiederholten Verstößen gegen diese Bestimmungen ist die Anbieterin nach vorheriger Abmahnung berechtigt, Zugänge vorübergehend zu sperren; bei schwerwiegenden Verstößen ist eine sofortige Sperrung zulässig. Weitergehende Ansprüche bleiben unberührt.
9. Vertraulichkeit
9.1 Die Parteien verpflichten sich, alle ihnen im Zusammenhang mit dem Vertrag bekannt werdenden vertraulichen Informationen der jeweils anderen Partei vertraulich zu behandeln und nur für die Durchführung des Vertrags zu verwenden.
9.2 Vertrauliche Informationen sind insbesondere Geschäfts- und Betriebsgeheimnisse, nicht öffentlich bekannte betriebliche Abläufe, Kalkulationen, Strategien, interne Unterlagen sowie individuell ausgetauschte Informationen.
9.3 Keine vertraulichen Informationen sind solche Informationen, die
a) bei Offenlegung bereits allgemein bekannt waren,
b) nachträglich ohne Verstoß gegen eine Vertraulichkeitspflicht allgemein bekannt werden,
c) der empfangenden Partei bereits rechtmäßig bekannt waren, oder
d) aufgrund gesetzlicher Verpflichtung oder behördlicher oder gerichtlicher Anordnung offengelegt werden müssen.
9.4 Die Vertraulichkeitspflicht besteht auch nach Beendigung des Vertrags fort.
10. Höhere Gewalt und Leistungsverhinderung
10.1 Ereignisse höherer Gewalt oder sonstige bei Vertragsschluss nicht vorhersehbare, von der Anbieterin nicht zu vertretende Umstände, die die Leistungserbringung wesentlich erschweren oder vorübergehend unmöglich machen, berechtigen die Anbieterin, die betroffenen Leistungen um die Dauer der Behinderung zuzüglich einer angemessenen Wiederanlauffrist zu verschieben.
10.2 Als Fälle höherer Gewalt gelten insbesondere Naturereignisse, Krieg, behördliche Maßnahmen, Pandemien, Ausfälle von Telekommunikations- oder IT-Infrastrukturen, Stromausfälle, rechtmäßige Arbeitskampfmaßnahmen sowie vergleichbare unvorhersehbare Ereignisse.
10.3 Dauert die Störung länger als sechs Wochen an und ist einer Partei das Festhalten am Vertrag hinsichtlich der betroffenen Leistungen unzumutbar, kann diese Partei den betroffenen Teil des Vertrags in Textform kündigen. Bereits erbrachte Leistungen sind zu vergüten; im Übrigen werden vorausgezahlte Vergütungen für noch nicht erbrachte Leistungen erstattet.
11. Haftung
11.1 Die Anbieterin haftet unbeschränkt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit, bei schuldhafter Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit, nach dem Produkthaftungsgesetz.
11.2 Bei einfacher Fahrlässigkeit haftet die Anbieterin nur bei Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht. In diesem Fall ist die Haftung auf die Höhe der Kursgebühr oder das Honorar begrenzt.
11.3 Wesentliche Vertragspflichten sind solche Pflichten, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Kunde regelmäßig vertrauen darf.
11.4 Eine weitergehende Haftung der Anbieterin ist ausgeschlossen.
11.5 Soweit die Haftung der Anbieterin ausgeschlossen oder beschränkt ist, gilt dies auch zugunsten ihrer gesetzlichen Vertreter, Mitarbeitenden, Erfüllungsgehilfen und Beauftragten.
11.6 Die Anbieterin haftet nicht für unternehmerische Entscheidungen des Kunden, für die wirtschaftliche Verwertbarkeit der vermittelten Inhalte oder dafür, dass der Kunde mit Hilfe der Leistungen ein bestimmtes Umsatz-, Gewinn-, Karriere-, Transformations- oder sonstiges Ziel erreicht.
11.7 Die Anbieterin haftet nicht für die ständige Verfügbarkeit von Drittplattformen, Mitgliederbereichs-Software, Videokonferenzdiensten, Telefon- oder Kommunikationsdiensten, soweit die Störung nicht von der Anbieterin zu vertreten ist.
11.8 Die Anbieterin schuldet keine individuelle Lernkontrolle, Prüfungsabnahme oder Zertifizierung, sofern dies nicht ausdrücklich schriftlich vereinbart wurde.
12. Verhalten, Hausrecht und Community-Regeln
12.1 Der Kunde und von ihm benannte Teilnehmer haben sich in Live-Calls, Telefonterminen, Online-Räumen, Mitgliederbereichen, Community-Bereichen und sonstigen Formaten sachlich und respektvoll zu verhalten.
12.2 Bei erheblichen Störungen, rechtswidrigem Verhalten, diskriminierenden, beleidigenden oder wiederholt unzumutbaren Äußerungen, Verstößen gegen Teilnahmebedingungen oder Verstößen gegen die Rechte Dritter ist die Anbieterin berechtigt, nach vorheriger Abmahnung den Zugang zu einzelnen Formaten oder Community-Bereichen vorübergehend auszusetzen oder den betreffenden Teilnehmer auszuschließen. Bei schwerwiegenden Verstößen ist ein sofortiger Ausschluss zulässig.
12.3 Ein Ausschluss aus Community- oder Kommunikationsbereichen lässt die Zahlungspflichten aus dem Hauptvertrag unberührt, soweit der Ausschluss auf einem schuldhaften Verhalten des Kunden oder seiner Teilnehmer beruht und die übrigen vertraglichen Hauptleistungen weiterhin erbracht werden.
13. Datenschutz und Kommunikation
13.1 Die Anbieterin verarbeitet personenbezogene Daten im Einklang mit den geltenden datenschutzrechtlichen Bestimmungen. Nähere Informationen enthält die gesonderte Datenschutzerklärung der Anbieterin.
13.2 Die Anbieterin darf den Kunden über die vom Kunden mitgeteilten Kontaktdaten zur Vertragsdurchführung kontaktieren, insbesondere per E-Mail, Telefon, Videokonferenzsystem oder sonstigen üblichen Kommunikationsmitteln.
13.3 Werbung erfolgt ausschließlich im gesetzlich zulässigen Rahmen oder auf Grundlage einer gesondert erteilten Einwilligung des Kunden. Eine etwaige Einwilligung kann jederzeit mit Wirkung für die Zukunft widerrufen werden.
14. Referenznennung
14.1 Die Anbieterin ist mit vorheriger Zustimmung des Kunden berechtigt, den Namen, das Logo oder eine Zusammenarbeit mit dem Kunden zu Referenzzwecken öffentlich zu nennen.
14.2 Gesetzliche Offenlegungspflichten bleiben unberührt.
15. Schlussbestimmungen
15.1 Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts.
15.2 Ist der Kunde Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen, ist Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus oder im Zusammenhang mit dem Vertragsverhältnis der Sitz der Anbieterin, sofern gesetzlich zulässig. Die Anbieterin bleibt berechtigt, den Kunden auch an seinem allgemeinen Gerichtsstand zu verklagen.
15.3 Vertragssprache ist Deutsch.
15.4 Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB ganz oder teilweise unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt. An die Stelle der unwirksamen Bestimmung tritt die gesetzliche Regelung.
AGB Stand: 13.03.2026
