Wie liquidiert man eine UG?

Wie liquidiert man eine UG?

Sie möchten wissen, wie man eine UG liquidiert? Auf diese Frage gehe ich heute kurz und einfach verständlich ein, damit Sie darüber Bescheid wissen, worauf es bei der Liquidation Ihrer UG ankommt.

Eine Unternehmergesellschaft, kurz UG, ist keine eigenständige Rechtsform, sondern eine Sonderform der GmbH. Aus diesem Grund muss sie, wie andere Kapitalgesellschaften auch, mit einem förmlichen Liquidationsverfahren abgeschlossen werden.

Das Verfahren ist dabei im Grunde dasselbe wie bei einer GmbH. Das heißt: Wenn Ihr Unternehmen eine UG ist, sind Sie ebenfalls verpflichtet, ein Sperrjahr zu durchlaufen.

Gerade an diesem Punkt besteht oft Unsicherheit, weil viele Unternehmer davon ausgehen, dass bei einer kleineren Gesellschaft auch die Abwicklung einfacher oder formloser möglich sei. Das ist aber nicht der Fall. Auch bei einer UG gelten klare gesetzliche Vorgaben, die eingehalten werden müssen.

Wie wird die Liquidation einer UG eingeleitet?

Die Liquidation einer UG wird, wie bei anderen Kapitalgesellschaften auch, mit einem Auflösungsbeschluss der Gesellschafterversammlung eingeleitet. Mit diesem Beschluss beginnt das formale Verfahren.

Zusätzlich müssen Sie einen Liquidator bestellen. Dieser ist dafür verantwortlich, die Liquidation umzusetzen und die Gesellschaft ordnungsgemäß abzuwickeln.

Welche Aufgaben hat der Liquidator?

Dem Liquidator obliegt die Beendigung des Geschäftsbetriebes, die Veräußerung der Vermögenswerte, die Auflösung der Gesellschaft sowie die Einleitung und Umsetzung sämtlicher formaler Schritte, die für das Liquidationsverfahren notwendig sind.

Das bedeutet in der Praxis: Der Liquidator muss dafür sorgen, dass die Gesellschaft rechtlich sauber beendet wird. Dazu gehört nicht nur die eigentliche Abwicklung, sondern auch die richtige Reihenfolge der einzelnen Schritte.

Auch bei der UG kommt es auf formale Korrektheit an

Die Anforderungen an die formale Korrektheit der einzelnen Schritte und deren Dokumentation sind bei der UG, trotz der meist geringen Größe der Gesellschaft, dieselben wie bei anderen Kapitalgesellschaften.

Das heißt: Wenn Sie selbst der Liquidator sind, müssen Sie sämtliche Schritte formal korrekt umsetzen und deren Durchführung so dokumentieren, dass sie im Zweifelsfall auch von Behörden oder Gerichten nachvollzogen werden kann.

Neben der Form kommt es dabei auch auf die Fristen an, die Sie einhalten müssen. Gerade hier passieren in der Praxis immer wieder Fehler, die später zu Rückfragen, Verzögerungen oder unnötigem Mehraufwand führen können.

Worauf es bei der Liquidation Ihrer UG wirklich ankommt

Bei der Liquidation einer UG geht es also nicht nur darum, den Geschäftsbetrieb einzustellen. Entscheidend ist, dass das gesamte Verfahren vollständig, formal korrekt und innerhalb der vorgegebenen Fristen umgesetzt wird.

Fazit

Die Liquidation einer UG folgt denselben formalen Regeln wie die Liquidation einer GmbH. Sie wird mit einem Auflösungsbeschluss eingeleitet, erfordert die Bestellung eines Liquidators und macht die Einhaltung aller formalen Schritte und Fristen notwendig. Hinzu kommt das gesetzlich vorgeschriebene Sperrjahr.

Wenn Sie wissen möchten, worauf es bei der Liquidation Ihrer UG konkret ankommt, eine größere Gesellschaft liquidieren müssen oder Fragen zu Ihrem konkreten Fall haben, finden Sie weitere Informationen auf liquidation-aber-richtig.de.


ÜBER DEN AUTOR

Autor

Thomas Betz

Thomas Betz ist Ihr Experte für Liquidationen und alle Prozesse rund um die Schließung von Unternehmern. In diesem Ratgeber gibt er Einblicke und Erfahrung aus den letzten Jahren weiter.

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